Knochenschwund erkennen und gezielt behandeln: Wir bieten die vollständige Diagnostik inklusive DEXA-Scan sowie eine individuelle Therapieplanung zur Stabilisierung der Knochendichte und Vorbeugung von Frakturen.
Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, bei der die Knochendichte und die Knochenqualität abnehmen – mit der Folge, dass die Knochen brüchiger werden und das Risiko für Frakturen deutlich steigt. Besonders gefährdet sind Wirbelkörper, Hüfte und Handgelenk. Osteoporose verläuft lange ohne Beschwerden und wird daher häufig erst nach einem Knochenbruch diagnostiziert. Eine frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung sind entscheidend, um Frakturen zu vermeiden und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Bei ORS Bornheim bieten PD Dr. Wimmer und PD Dr. Gathen die vollständige Diagnostik und Therapie der Osteoporose aus einer Hand – von der Knochendichtemessung bis zur individuellen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieplanung.
Die Grundlage jeder Osteoporose-Therapie ist eine präzise Diagnose. In unserer Praxis steht Ihnen der DEXA-Scan (Dual Energy X-ray Absorptiometry) zur Verfügung – das international anerkannte Standardverfahren zur Messung der Knochendichte. Die Untersuchung ist schnell, strahlungsarm und liefert präzise Werte zur Beurteilung des Frakturrisikos. Ergänzt wird die Diagnostik durch eine ausführliche Anamnese, Laboruntersuchungen zur Abklärung sekundärer Ursachen sowie eine Beurteilung individueller Risikofaktoren.
Nicht-medikamentöse Therapie
Ein gesunder Lebensstil ist die Basis jeder Osteoporose-Behandlung. Dazu gehören regelmäßiges körperliches Training zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Koordination, um Stürze und damit Frakturen zu vermeiden, eine kalzium- und vitamin-D-reiche Ernährung sowie die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum. Die Medizinische Trainingstherapie spielt hierbei eine zentrale Rolle, da gezieltes Kraft- und Gleichgewichtstraining nachweislich die Knochendichte stabilisieren und das Sturzrisiko senken kann.
Medikamentöse Therapie
Bei gesicherter Osteoporose und erhöhtem Frakturrisiko ist eine medikamentöse Behandlung indiziert. Wir erstellen für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan auf Basis der aktuellen Leitlinien. Zu den eingesetzten Substanzklassen gehören Bisphosphonate zur Hemmung des Knochenabbaus, Denosumab als Antikörpertherapie, Kalzium und Vitamin D als Basissubstitution sowie bei spezifischer Indikation knochenaufbauende Substanzen. Die Wahl des geeigneten Präparats richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil, Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit.
Verlaufskontrolle
Die Osteoporose-Therapie ist eine Langzeitbehandlung. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen – einschließlich erneuter DEXA-Messungen – ermöglichen es, den Therapieerfolg zu beurteilen und die Behandlung bei Bedarf anzupassen. Wir begleiten Sie dauerhaft und koordinieren die Therapie eng mit Ihrem Hausarzt und weiteren Spezialisten.
Kosten und Kostenübernahme
Die DEXA-Knochendichtemessung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn ein begründeter Verdacht auf Osteoporose vorliegt oder eine medikamentöse Therapie geplant ist. Bei privat Versicherten übernimmt die Krankenversicherung die Kosten in der Regel vollständig. Die medikamentöse Therapie ist bei gesicherter Diagnose und entsprechender Indikation grundsätzlich eine Kassenleistung. Wir klären die Kostenübernahme transparent mit Ihnen im Vorfeld der Behandlung.
ORS Bornheim Orthopädie Unfallchirurgie Rhein-Sieg
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